Es gibt viele ausgefallene Berufe. Einige davon haben mit anderen Lebewesen zu tun. So zum Beispiel auch das Tätigkeitsfeld des Försters, das des Tierheimleiters, Beschäftigte in Hunde- oder Katenhotels und auch Angestellte in zoologischen Gärten. Letztere müssen eine Ausbildung als Tierpfleger abschließen.
Eine entsprechende Lehre beinhaltet dabei nicht nur das theoretische Erlernen von Grundlagen in der Schule, sondern auch viel praktische Arbeit. Nachdem sich der Lehrling bei einem Zoo seiner Wahl zum Praktikum beworben hat, begleitet er Tierwärter meist schon am ersten Tag zu seinen Aufgaben. Oftmals sind es erst die zahmen Pflanzenfresser, die der Praktikant kennenlernen wird. Da das Tier bereits viel Vertrauen zum Pfleger aufgebaut hat, ist es hierbei wichtig, es nicht sofort mit dem Lehrling bekannt zu machen. Viele Arten benötigen Zeit, sich an neue Gesichter zu gewöhnen. Geschieht dies täglich, sollte es eine leichte Aufgabe werden, auch das Vertrauen vom Schüler zum Tier aufzubauen.
Die Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Pfleger von Tieren sind vielseitig. Zum einen sollte man keine Berührungsängste gegenüber anderen Lebewesen haben. Ein respektvoller Umgang mit den Geschöpfen der Natur ist eine der wichtigsten Basen überhaupt, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Weiterhin wird einem beigebracht, welche Nahrung für welche Spezies geeignet und ungeeignet ist, was das Tier als Beschäftigung benötigt und welcher Lebensraum sich am besten zur Haltung eignet. Eine besondere Schulung erfolgt im Umgang mit Raubtieren. Diese sind unberechenbar und dürfen daher nur von erfahrenen Wärtern gepflegt werden.